Wasserschaden


Nach einem Wasserschaden stehen wir Ihnen mit "Rat und Tat" zur Seite und halten modernste Trocknungstechnik für Sie bereit.

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Wasserschaden durch defekte Wasserleitung

Wasserschaden


Nach einem Wasserschaden stehen wir Ihnen mit "Rat und Tat" zur Seite und halten modernste Trocknungstechnik für Sie bereit.

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Bei Vorliegen eines akuten Wasserschadens muss das flüssige, nicht im Material gebundene Wasser sofort beseitigt werden, was durch verschiedene Pumpsysteme gut geleistet werden kann. Schwieriger ist es, die durchfeuchteten Baumaterialien zu trocknen. Nur bei Kleinstschäden gelingt dies durch manuelles Lüften. In vielen Fällen müssen technische Trocknungsverfahren eingesetzt werden, womit unverzüglich nach Schadenseintritt begonnen werden sollte (UBA 2005). Trotzdem müssen vorab die Eignung, Erfolgsaussichten und Begleiterscheinungen der Trocknung bzw. des Trocknungsverfahrens geprüft werden. Dafür ist eine besondere Sachkunde erforderlich, die vom Anbieter gewährleistet werden sollte, sowie die Abklärung und Zusicherung, dass es bei der Trocknung zu keiner verstärkten Raumluftbelastung und/oder Verteilung von Sporen im Gebäude kommt. Demzufolge ist sicherzustellen, dass keine mikrobielle Belastung der Materialien vorliegt, eine bloße Inaugenscheinnahme reicht dafür nicht aus. Die Trocknung von einigen Materialien wie Holzwerkstoffplatten ohne mikrobielle Belastung ist ebenso wenig sinnvoll, wie die Trocknung mineralischer, aber mit mikrobiologisch belastetem Wasser durchfeuchteter Dämmstoffe - auch nicht in Verbindung mit einer Desinfektion (LGA 2004).

Trocknungsunternehmen verfügen über verschiedene Geräte zur Raumlufttrocknung (z.B. Kondensationstrockner, Adsorptionstrockner) und Bauteiltrocknung (z.B. Infrarottrocknungsplatten, Mikrowellentrockner, Seitenkanalverdichter, Wasserabscheider, Ventilatoren). Die Lufttrocknungsgeräte können im Saug- und Druckverfahren eingesetzt werden. Das Trocknungsverfahren ist so auszuwählen, dass bisher unbelastete Bauteile/Gebäudeteile nicht mikrobiologisch kontaminiert werden. Die Vielzahl der unterschiedlichen Geräte ermöglicht, das auch schwer zugängliche Gebäudebereiche wie Estrich und/oder Dämmung in Fußboden und Deckenkonstruktionen mittels weniger Bohrlöcher und Schlauchsystemen z.B. über Saugverfahren zerstörungsfrei getrocknet werden können. Hierbei wird Luft durch die Unterkonstruktion angesaugt und anschließend gezielt nach außen abgeleitet oder gefiltert. Das Trocknungsziel ist jeweils die Materialausgleichsfeuchte bzw. ein Wassergehalt unter der Ausgleichsfeuchte, der mit geeigneten Bestimmungsverfahren und qualifiziertem Personal kontrolliert und bei Beendigung der Maßnahme dokumentiert werden muss (UBA 2005).

Filtersysteme werden nicht nur zur Verhinderung von Kontaminationen bei Dämmschichttrocknungen eingesetzt. Raumfiltergeräte können zur Luftreinigung während der Reinigungs- und Sanierungsarbeiten bzw. zur ungeregelten Unterdruckhaltung im Schwarz- / Weißbereich eingesetzt werden. Maßgeblich für den Einsatzbereich der Filtertypen ist der Abscheidegrad, bezogen auf die Partikelgröße. Mikro- oder Feinfilter entsprechen der Filterklasse F7 nach DIN EN 779. Diese erreichen einen Abscheidegrad von > 99% bei Partikelgrößen von 2µm. Dies hat zur Folge, dass sie somit bei Schimmelpilzbefall nur in Kombination mit HEPA-Filtern einsetzbar sind. HEPA-Filter entsprechen der Filterklasse H13 gemäß DIN EN 1822-1 und ermöglichen einen Abscheidegrad von >99,97% bei 0,3 µm Partikelgröße.

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Dämmschichttrocknung nach Wasserschaden